Nachruf Nießen SPD

Veröffentlicht: 30.05.2020 -
Solinger Tageblatt Trauer

<p>Die Solinger SPD trauert um</p><p>Elfriede Nießen<br />* 7. September 1928</p><p>† 24. Mai 2020</p><p>Die Nachricht von ihrem Tod kam für uns alle trotz ihres hohen Alters unerwartet, denn wir<br />kannten Elfriede Nießen als aktive und engagierte Sozialdemokratin, die bis zuletzt ganz selbstverständlicher Teil des Miteinanders in unserer Partei war.<br />Elfriede Nießen gehört zu den Wegbereiterinnen und Wegbereitern einer modernen Familienpolitik in Solingen, vor allem aber steht sie für die Realisierung der Gleichstellung von Mann<br />und Frau in unserer Gesellschaft. Das Frauenhaus, die Beratung durch pro familia, die Gleichstellungsstelle im Rathaus sowie das Frauenforum wurden maßgeblich durch sie mitbegründet.<br />Bis zum Schluss engagierte sie sich in Vereinsvorständen, und in Mädchentreffs gab sie Kurse.<br />Ihre innere Triebfeder waren ihr unermüdliches Engagement für die Menschenrechte und ihr<br />festes Vertrauen in die demokratischen Werte. Dies vermittelte sie über alle Generationen und<br />Nationalitäten hinweg – politisch im Rat der Stadt von 1975 bis 1984, ab 1989 in der Bezirksvertretung Mitte. Sie war Vorsitzende des damaligen Jugendwohlfahrtsausschusses und zehn<br />Jahre lang stellvertretende Bezirksvorsteherin.<br />Wir alle werden Elfriede Nießen sehr vermissen. Sie hat die sozialdemokratischen Werte überzeugend vorgelebt: Solidarität, Chancengerechtigkeit und Zugewandtheit – ohne Ansehen von<br />Herkunft, Alter oder Geschlecht.</p><p>Josef Neumann MdL<br />SPD-Unterbezirk</p><p>Iris Preuß-Buchholz<br />SPD-Ratsfraktion</p>

Die Solinger SPD trauert um

Elfriede Nießen
* 7. September 1928

† 24. Mai 2020

Die Nachricht von ihrem Tod kam für uns alle trotz ihres hohen Alters unerwartet, denn wir
kannten Elfriede Nießen als aktive und engagierte Sozialdemokratin, die bis zuletzt ganz selbstverständlicher Teil des Miteinanders in unserer Partei war.
Elfriede Nießen gehört zu den Wegbereiterinnen und Wegbereitern einer modernen Familienpolitik in Solingen, vor allem aber steht sie für die Realisierung der Gleichstellung von Mann
und Frau in unserer Gesellschaft. Das Frauenhaus, die Beratung durch pro familia, die Gleichstellungsstelle im Rathaus sowie das Frauenforum wurden maßgeblich durch sie mitbegründet.
Bis zum Schluss engagierte sie sich in Vereinsvorständen, und in Mädchentreffs gab sie Kurse.
Ihre innere Triebfeder waren ihr unermüdliches Engagement für die Menschenrechte und ihr
festes Vertrauen in die demokratischen Werte. Dies vermittelte sie über alle Generationen und
Nationalitäten hinweg – politisch im Rat der Stadt von 1975 bis 1984, ab 1989 in der Bezirksvertretung Mitte. Sie war Vorsitzende des damaligen Jugendwohlfahrtsausschusses und zehn
Jahre lang stellvertretende Bezirksvorsteherin.
Wir alle werden Elfriede Nießen sehr vermissen. Sie hat die sozialdemokratischen Werte überzeugend vorgelebt: Solidarität, Chancengerechtigkeit und Zugewandtheit – ohne Ansehen von
Herkunft, Alter oder Geschlecht.

Josef Neumann MdL
SPD-Unterbezirk

Iris Preuß-Buchholz
SPD-Ratsfraktion

Strand

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